Tag 1: Anreise
Alle sechs geladenen Kaderspieler, Robin Tucker vom BV Unterföhring, Leon Jurischka von der SG Rottendorf, Alexander Gründl vom Münchner KV sowie Luisa Weiss , Celia Stölzel und Klara Achhammer alle HR Rosenheim, sind gut gelaunt bis 18 Uhr in der Sportschule Oberhaching eingetroffen. Nach dem Bezug der Zimmer wurde ein Pasta-Buffet angeboten. Anschließend folgte eine kurze Einführung in die Verhaltensregeln der Sportschule.


Um 21:30 Uhr begaben sich die Teilnehmer auf ihre Zimmer, und um 22:00 Uhr war Nachtruhe angesetzt.
Die restliche Zeit des Abends wurde für ein lockeres Kennenlernen genutzt. Dazu zählten Geschicklichkeitsübungen sowie kindgerechte Spiele, die die Aufmerksamkeit und das Reaktionsvermögen der Spieler fördern sollten.

Tag 2: Theorie
Der zweite Tag begann um 7:45 Uhr mit einer Sporteinheit auf dem Sportplatz. Lockeres Laufen mit anschließenden Dehnübungen sowie einige Übungen zur Kräftigung der Schulter- und Rückenmuskulatur standen auf dem Programm.



Nach dem Frühstück ging es in den Schulungsraum.
Dort erklärte Sergio Tavares den Kindern drei Stunden lang viele interessante Dinge über Bowlingbälle. Von verschiedenen Oberflächen und deren Erkennung bis hin zu den unterschiedlichen Kernen und ihrem Einfluss auf das Laufverhalten des Balles. Zudem wurde besprochen, wie man ein sich ergänzendes Ballsortiment zusammenstellt und welche Strategie sich dahinter verbirgt.
Für einige war es die erste Begegnung mit Begriffen wie Radius of Gyration (RG), Differential (Diff) oder Intermediate Differential, die ausführlich erklärt wurden.
Nach dem Mittagessen ging es nochmals für eine Stunde in den Schulungsraum, um offene Fragen zu den morgendlichen Themen zu klären.

Anschließend stand eine Sporteinheit in der Halle auf dem Programm. Verschiedene Teamspiele, Geschicklichkeitsübungen und Ballspiele sorgten für jede Menge Spaß und Bewegung.

Nach einer kurzen Abkühlpause trafen wir uns wieder im Schulungsraum, wo Saskia Kirschke und Lea Hassforth den Kindern ihren Weg aus der B-Jugend bis hin zum Nationalkader beschrieben. Darüber hinaus erklärten sie wichtige technische Feinheiten zur Verbesserung des eigenen Spiels. Dazu gehörten verschiedene Räumsysteme, das Lesen der wichtigsten Punkte eines Ölbildes sowie das Berechnen von Ergebnissen


Am Abend ging es nach dem Abendessen zum geselligen Teil des Tages auf die Kegelbahn. Erstaunlicherweise kamen hier die Beidhänder besonders gut zurecht, und es waren kaum Unterschiede zum Bowling in den Bewegungsabläufen zu erkennen!
Tag 3: Praxis
Nach dem Frühstück ging es auf die Max Munich Bowling zum praktischen Teil des Lehrgangs.
Bevor es auf die Bahnen ging, hatten die Kinder die Möglichkeit, sich den Anfang der Bundesliga-Partie zwischen Ratisbona Regensburg und ABC Stuttgart anzusehen.

Auf dem 41 Fuß langen Ölbild „Beaten Path“ wurde anschließend versucht, eine Linie zu finden, bei der eine relativ hohe Chance besteht, die Eins zu treffen, und anschließend einfache Bilder zu räumen, um ein möglichst gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen.
Nach dem Mittagessen wurden noch einige Runden Low-Game gespielt, bei denen die Genauigkeit beim Räumen ausschlaggebend ist. Zum Abschluss gab es eine kurze Besprechung mit Spielern und Eltern sowie einen groben Fahrplan für die Deutsche Meisterschaft in Berlin.
Ein ganz herzlicher Dank geht an das Team der Max Munich Bowling, Sergio, Saskia & Lea sowie an die Eltern, die es ihren Kindern erst ermöglichen, an einer solchen Vorbereitung teilzunehmen.
Wir freuen uns schon auf Berlin.