Die All-Event-Wertung der Deutschen Meisterschaften der Jugend A 2026 in Berlin fasst die Konstanz der Athletinnen über alle drei Hauptwettbewerbe – Einzel, Doppel und Team – zusammen (insgesamt 18 Spiele). Mit Silber und Bronze sicherten sich die bayerischen Top-Spielerinnen gleich zwei Plätze auf dem nationalen Podium.
Lea Hassforth stürmt mit grandiosem Endspurt zu All-Event-Silber
Lea Hassforth (BC Bajuwaren 1976 München) belohnte sich nach ihren konstanten Auftritten der Meisterschaftstage mit dem Vize-Deutschen-Meistertitel.
Ihre beeindruckende und ausgeglichene 18-Spiele-Serie im Überblick:
Einzel-Wettbewerb: Solider Auftakt mit 1.035 Pins (Schnitt: 172,50 Pins).
*Doppel-Wettbewerb: 1.035 Pins (Schnitt: 172,50 Pins), die den Grundstein für das spätere Doppel-Gold legten.
Team-Wettbewerb: Zum Abschluss zeigte sie ihre absolute Extraklasse und drehte mit 1.110 Pins (Spiele von u.a. zweimal 201 und starken 224 Pins; Schnitt: 185,00 Pins) noch einmal richtig auf.
Mit einer Gesamtpinzahl von 3.180 Pins und einem Gesamtschnitt von 176,67 Pins kletterte Lea Hassforth auf den Silber-Rang.
Saskia Kirschke komplettiert das bayerische Podium mit Bronze
Direkt dahinter machte das zweite bayerische Ausnahmetalent den doppelten Medaillenerfolg perfekt. Saskia Kirschke (Lucky Striker Regensburg), die bereits im Einzel die Bronzemedaille errungen hatte, bewies über das gesamte viertägige Mammutprogramm hinweg einen extrem langen Atem.
Ihre Konstanz über das gesamte Turnier hinweg:
Einzel-Wettbewerb: Ein Start mit 1.077 Pins (Schnitt: 179,50 Pins) in der Vorrunde.
Doppel-Wettbewerb: Starke 1.013 Pins (Schnitt: 168,83 Pins) auf dem Weg zum gemeinsamen Meistertitel.
Team-Wettbewerb: 1.088 Pins (Schnitt: 181,33 Pins, High Game: 194 Pins) zum Abschluss der Mannschaftsserie.
Mit insgesamt 3.178 Pins und einem Gesamtschnitt von 176,56 Pins sicherte sich Saskia Kirschke die Bronzemedaille. Das bayerische Duo musste in der Gesamtwertung lediglich der überragenden Fiona-Nadine Lindemann aus Baden (3.396 Pins) den Vortritt lassen.

Die All-Event-Wertung war eine Demonstration der bayerischen Mädchen. Mit Silber für Lea Hassforth und Bronze für Saskia Kirschke haben die beiden Leistungsträgerinnen eindrucksvoll bewiesen, dass sie über alle Tage und Wettbewerbe hinweg zur absoluten nationalen Elite im deutschen Bowling-Nachwuchs gehören. Beide Spielerinnen ziehen damit hochverdient und in bester Ausgangslage in das abschließende Masters ein.