Lübeck, 17. Mai 2026 – Was für ein historischer Triumph für den bayerischen Bowlingsport! Am dritten Wettkampftag der Deutschen Meisterschaften der B-Jugend in der Bowling World Lübeck stand die absolute Königsdisziplin auf dem Programm: der Teamwettbewerb (3er-Team). Aus bayerischer Sicht wurde dieser Samstag zu einem unvergesslichen Festtag. Unsere Mädchen zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung der Extraklasse, wuchsen auf den anspruchsvollen Bahnen über sich hinaus und krönten sich hochverdient zu den neuen Deutschen Meisterinnen!
Nervenstärke und pure Harmonie auf den Bahnen
Das bayerische Quartett ging hochmotiviert und bestens eingestellt in den Team-Wettbewerb. Die vier Starterinnen spielten auf der selben Bahn vobei die vierte position als Ersatzspieler fungierte – Luisa Samira Weiss, Celia Stölzel und Klara Achhammer (alle drei vom BSC Highroller Rosenheim) – bewiesen von der ersten bis zur letzten Minute ein blindes Verständnis. Ergänzt und unermüdlich angefeuert wurde das Trio von Thalea Heiming (BC EMAX), die von Position vier aus als wichtiger Rückhalt agierte.
Schon im ersten Spiel setzten die Mädels mit einem starken Durchgang ein dickes Ausrufezeichen (558 Pins) und machten der Konkurrenz direkt klar, dass der Titel in diesem Jahr nur über den Freistaat führen würde. Auch als die Bahnen im weiteren Verlauf des Turniers immer anspruchsvoller wurden und die Ergebnisse durchwegs etwas absackten, hielt das bayerische Team den Fokus und kämpfte verbissen um jeden einzelnen Pin.
Luisa Samira Weiss überragt im großen Finale
Der absolute Höhepunkt folgte im sechsten und letzten Spiel. Während bei anderen Landesverbänden langsam die Kräfte schwanden, zündete das Team Bayern noch einmal den Turbo. Allen voran Luisa Samira Weiss: Sie erwischte ein fantastisches Finalspiel und schraubte ihr Ergebnis mit grandiosen 222 Pins in die Höhe. Insgesamt steuerte sie überragende 1.087 Pins zum Gesamtergebnis bei und war mit einem exzellenten Schnitt von 181,17 Pins die beste Spielerin des gesamten Feldes.
Doch eine Meisterschaft gewinnt man im Team nur gemeinsam. Und so stand ihr Celia Stölzel mit einer unglaublich konstanten Serie in nichts nach: Mit Spielen wie 202 und 197 Pins brachte sie es am Ende auf starke 1.068 Pins (Schnitt: 178,00 Pins). Komplettiert wurde das überragende Rosenheimer Trio durch Klara Achhammer, die mit wichtigen Spielen von 191, 201 und 180 Pins maßgeblich zum Erfolg beitrug und hervorragende 1.042 Pins (Schnitt: 173,67 Pins) beisteuerte. Thalea Heiming war mit tollen 1020 Pins (Schnitt: 170,00 Pins) immer in der Lage dem Team zu helfen falls nötig.
Der Moment des Triumphes
Als der letzte Ball gespielt war, kannte der Jubel im bayerischen Lager keine Grenzen mehr. Mit einem Gesamtergebnis von 3.197 Pins und einem fantastischen Mannschaftsschnitt von 177,61 Pins distanzierten die bayerischen Mädels die gesamte nationale Konkurrenz und sicherten sich souverän Platz 1.
Die Goldmedaille und der Titel „Deutsche Meisterinnen 2026“ gehen hochverdient nach Bayern! Spielerinnen, Trainer und die mitgereisten Eltern feierten diesen Meilenstein ausgiebig. Dieser goldene Samstag wird ganz sicher einen Ehrenplatz in den Geschichtsbüchern des bayerischen Bowlingverbandes einnehmen.
Herzlichen Glückwunsch an unsere goldenen Mädels – ganz Bayern ist unheimlich stolz auf diese fantastische Leistung!
Bronze-Krimi in Lübeck: Bayerische Jungs holen Edelmetall im Teamwettbewerb!
Ein hochklassiges Kopf-an-Kopf-Rennen an der Spitze
Von Beginn an entwickelte sich an der Tabellenspitze ein absolutes Mammutduell auf extrem hohem Niveau. Das bayerische Quartett – bestehend aus Leopold Heiming, Eric-Pascal Böhm, Leonard Vogt (alle drei vom BC EMAX) und Julian Elze (BSC Highroller Rosenheim) – erwischte einen absoluten Traumstart in das Turnier. Mit phänomenalen Team-Durchgängen von 671 Pins im ersten Spiel und 660 Pins im zweiten Durchgang setzte sich das Team Bayern sofort in der absoluten Spitzengruppe fest. Auch das dritte Spiel war mit 606 Pins bärenstark.
In der zweiten Turnierhälfte mussten die Jungs dem enormen Tempo und den anspruchsvollen Bahnen zwar etwas Tribut zollen (539, 528 und 559 Pins), verloren aber zu keinem Zeitpunkt ihren unbändigen Kampfgeist. Am Ende eines dramatischen Sechs-Spiele-Marathons landete das bayerische Team mit insgesamt 3.563 Pins und einem herausragenden Mannschaftsschnitt von 197,94 Pins auf einem hervorragenden 3. Platz.
Wie eng es an der nationalen Spitze zuging, zeigt ein Blick auf die Gold- und Silberränge: Berlin sicherte sich mit 3.607 Pins den Titel, nur hauchdünn vor Brandenburg mit 3.604 Pins. Die bayerischen Jungs trennten somit am Ende nur Nuancen von ganz oben, und sie spielten absolut auf Augenhöhe mit den neuen Deutschen Meistern.
Sensationelle Einzelleistungen von Heiming und Böhm
Das Fundament für diesen großartigen Erfolg legten zwei bayerische Akteure, die am Samstag absolute Sahnetage erwischten. Allen voran Leopold Heiming, der eine konstante Spitzenleistung auf die Bahnen zauberte. Mit hervorragenden Spielen (darunter ein High-Game von 246 Pins) sammelte er überragende 1.271 Pins und schloss den Wettbewerb mit einem fantastischen Schnitt von 211,83 Pins ab.
Ihm in fast nichts nach stand sein Clubkamerad Eric-Pascal Böhm. Er knackte im dritten Spiel mit grandiosen 249 Pins das bayerische High-Game des Tages und steuerte exzellente 1.230 Pins bei, was einem großartigen Schnitt von 205,00 Pins entspricht. Das hervorragende Mannschaftsergebnis machten Julian Elze 1.062 Pins (Schnitt: 177,00 Pins, High-Game: 210 Pins) perfekt, Leonard Vogt 969 Pins (Schnitt: 161,50 Pins, High-Game: 205 Pins) war zu jeder Zeit einsatzbereit um das Team zu ergänzen.
Stolz auf den weiß-blauen Teamgeist
Dieser dritte Turniertag hat eindrucksvoll bewiesen, dass unsere Jungs zur absoluten Elite Deutschlands gehören. Mit tollem Teamgeist, gegenseitigem Pushen nach jedem Strike und purem Zusammenhalt haben sie die bayerischen Farben fantastisch vertreten. Nach diesem tollen Bronze-Erfolg geht es nun mit mächtig Rückenwind in die abschließenden Entscheidungen des Finalsonntags.
Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team zu diesem großartigen Erfolg und der verdienten Bronze-Medaille – ganz Bayern ist unheimlich stolz auf euch!